Abrollern der Vespafreunde Straubing „Blattgold-Tour 2013“

Wie bereits in den vergangenen Jahren luden wir am zweiten Oktoberwochenende zum traditionellen Abrollern ein. Das heurige Abrollerns stand unter dem Motto „Blattgold-Tour“.  Schon die Einladung versprach, dass die „fuffitaugliche“ Abrollerstrecke 2013 im wahrsten Sinne des Wortes ein Schmankerl werden sollte und so rollerten zum vereinbarten Treffpunkt knapp fünfzig Freunde der Kultrollermarke aus Zell am See, Rosenheim, Landshut, Mallersdorf, Landau und aus dem Landkreis Regensburg nach Straubing, um mit dabei zu sein. Es wollten noch einige mehrere Vespisti am Abrollern teilnehmen, die sich aber aufgrund der eisigen Temperaturen allerdings kurzfristig entschuldigen ließen.

Von Straubing aus rollerten wir auf wenig befahrenen kurvigen Nebenstraßen, umgeben von herbstlichen Misch- und Nadelwäldern durch den niederbayerischen Gäuboden ins benachbarte Isartal. Nach einer Fahrzeit von etwa einer Stunde wurde am Marktplatz in Pilsting der obligatorische Wegzehrungsstopp mit zu dem Motto passenden Schmankerln eingelegt. Neben alkoholfreiem Glühwein für die durchgefrorenen Vespisti, gab es für alle eine in Blattgold eingewickelte belegte Semmel, sowie für den Nachtisch Süßes, das ebenfalls in Blattgold verpackt war.

In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, luden wir Straubinger zum geselligen Beisammensein in das Arca Verde am Tierpark,  bevor sich die Vespafreunde aus Nah und Fern verabschiedeten und die Ihnen noch bevorstehende Heimreise antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem der nächsten anstehenden Terminen.

Jürgen Weber

07. – 08. September 2013: 3. Scootervista 2013 der Vespafreunde Straubing - mit Teilnehmern aus ganz Deutschland
Am ersten Septemberwochenende 2013 luden wir das dritte Mal in Folge alle Liebhaber der italienischen Leidenschaft im Herzen der Straubinger Altstadt zur 3. Scootervista ein.  Nachdem wir mit großem Erfolg erst im Juli Ausrichter der 1. German Vespa Rally sein durften, stand mit der  Scootervista  das nächste Großereignis ins Haus. Direkt an der Donaubrücke im Innenhof und den Räumlichkeiten der historischen Tafernwirtschaft stellten wir eine umfangreiche Auswahl erlesener Blechroller der Gran Sport Serie  aus italienischer und deutscher Produktion aus. Die kreativen Köpfe unserer Clubmitglieder boten zusätzlich eigene Kreationen aus Glas-, Metall-, Holz und Textilproduktion im gut besuchten vereinseigenen „Vespa Art Shop“ an.

Am Freitag Abend, vor dem offiziellen Beginn der 3. Scootervista hieß es nach der heißen Aufbauphase „O zapft is“ für unsere Helfer. Das Prosten der Flaschen lockte die Vespisti von mehr als 40 gemeldeten Clubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Pre Day mit frischen Leberkäse, hausgemachten Kartoffelsalat und reschen Brez´n.

Am Samstag, den 07. September öffneten wir bei herrlichem Wetter, strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Tore der historischen Tafernwirtschaft.  Nach einem gemeinsamen, traditionellen Weißwurstfrühstück und der offiziellen Begrüßung folgte der Verkauf der Lose für die Tombola, bei der es auch dieses Jahr wieder hammermäßige Preise, wie Bücher, Helme, handgemalte Leinwände und als Hauptpreis ein Vespa Wochenende  für zwei Personen zu gewinnen gab. Besonders bestaunt wurden die Schmuckstücke der Gran Sport Serie aus italienischer und deutscher Produktion. Eine sehr seltene Hoffmann HA mit Schaltgestängeschaltung aus dem Jahr 1950 gab sich neben einer  Vespa aus italienischer Produktion des gleichen Baujahres , die anstelle der Schaltgestängeschaltung bereits mit einer Bowdenzugschaltung ausgestattet waren, die Ehre.  Diese befanden sich entweder im Originalzustand mit reichlich Patina, oder in perfekt restauriertem Zustand. Aber auch weitere Lampe unten Modelle konnten von den vielen Gästen bewundert werden.

Ein Augenschmaus für die Besucher war auch die in 28-monatiger Arbeit restaurierte Sprint Veloce von Jürgen Meier, deren Lackkleid im Schatten der Kastanienbäume glitzerte. Neben der vielen tollen Vespas dürfen aber auch die anderen chromblitzenden Lambretta-Schmuckstücke nicht verschwiegen werden. Mehr als 350 Liebhaber aus Bonn, Giessen, Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen,  München, aus dem süd-, mittel-, und oberbayerischen Raum sowie dem Salzburger Land kamen an beiden Tagen angerollert, zusätzlich dazu viele interessierte Zaungäste, die auf eine leckere Brotzeit einkehrten und die Schmuckstücke der Vespisti bewunderten. 

Als besondere Gäste waren vom Vespa Club von Deutschland der 2. Vorsitzende Christian Laufkötter und der Touristikbeauftragte Dennis Biesen angereist.  Dirk Kubenke, Vorsitzender vom Vespa Club Lippstadt sowie Günther Schachermayr „Lumpi Incredible“, sowie der Straubinger Illusionsmaler Friedrich Baumgartner folgten der Einladung von Jürgen Weber. Letzterer malte an beiden Tagen der Veranstaltung das Veranstaltungsplakat der Scootervista auf eine große Leinwand, das nach der Veranstaltung zur Versteigerung für die Aktion „Vespisti  against Cancer“ freigegeben wurde. Der Reinerlös wurde an Gernot Falcoo Pajman, der diese Aktion ins Leben gerufen hat, übergeben.

Ein weiteres Vespa Lampe unten Modell sowie eine Renn Corsa Replika von der heute weltweit nur noch drei original Exemplare wissend existieren, wurde mit viel Liebe zum Detail als Scheunenfund dekoriert. An beiden Tagen wurden die zahlreichen Zuschauer mit frisch gegrillten Steaks, Bratwürsten und lecker schmeckenden Steckerlfischen verwöhnt. Die Kaffeegenießer kamen auch nicht zu kurz, sie konnten neben verschiedenen hausgemachten Kuchen noch „Vespareifen“ und „Bienenstichen“  als Beilage wählen. Den Teileverkauf übernahmen der allseits bekannte Rollerspezialist Karl-Heinz Scholze mit Team vom Rollerladen, Leonardo Macaluso „Scooterpezzi“ sowie die Mitarbeiter von IL Ricambio. Am meisten lagen den Vespafreunden aus Straubing neben den ausgestellten Schaltrollern aber die dazugehörigen Benzingespräche mit Gleichgesinnten am Herzen. So verstand sich die Scootervista eher als gemütliches, freundschaftliches Treffen bei Biergarten Atmosphäre im Schatten der Kastanienbäume.


Pünktlich um halb zwei Uhr startete die Ausfahrt in den Gäuboden mit einer Rekordteilnehmerzahl von 251 Kultrollern - ein Corso von mehr als vier Kilometern Gesamtlänge, der von unseren Streckenposten gewohnt vorbildlich abgesichert wurde. Auf dem Rückweg gab es einen Zwischenstopp auf dem Gelände des MSC Straubing. Hier warteten „Lumpi“ und seine Frau „Biene“ mit einer ganz tollen Freestyle-Show. Sehr beachtlich, was die Österreicher aus Steyr alles mit den zwei Vespas anstellten, wobei einer Maschine von Haus aus das Vorderrad fehlte.  Wahnsinnige Wheelys gab es zu sehen, die von den rund 300 Zuschauern stark beklatscht wurden.

Der zweite Tag der Scootervista wurde nach einem gemeinsamen acht Zoll Frühstück in der bereits warmen Morgensonne nach einer kurzen Begrüßung unserer Gäste mit einer Ausfahrt eingeläutet. Mit Kind und Kegel tuckerten erneut mehr als 100 Vespafreunde im gemütlichen Zweitakt auf wenig befahrenen Nebenstraßen durch den Gäuboden entlang der Donau Richtung Vorderer Bayerischer Wald.  Nach einer kurzen Pause rollerten wir wieder zurück in die Tafernwirtschaft, wo wir mit begeisterten Blicken und applaudierenden Zuschauern empfangen wurden.

Die 3.Scootervista der Vespafreunde Straubing war ein wunderschönes Treffen, eine Ausstellung mit viel Liebe zum Detail sowie seltene Vespas, gut gelaunten Gästen und jede Menge Zweitaktgeruch in der Luft. Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, sollte sich das Datum 04. bis 06. September 2015 bereits im Terminkalender fest notieren.

Vorbericht der Mittelbayerischen Zeitung zum Download
Bericht aus dem Straubinger Tagblatt zum Download
Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung zum Download
Bericht aus der Motoretta zum Download

Jürgen Weber

20. Mai 2013 Whitsun-Run

Am 20. Mai war es mal wieder soweit. Die doch sehr „Gäuboden und Bayerwald“-geprägten „Largeframer“ der Vespafreunde Straubing trafen sich wieder am gewohnten Treffpunkt, um mal neue Wegstrecken und unbekanntes Terrain zu erkunden. Ins Visier wurde dieses Mal das untere Isartal genommen. Trotz der noch recht frischer Temperaturen am Morgen fanden sich 17 Wagemutige mit ihren „großen und teils alten Damen“ am Theater am Hagen in Straubing ein.

Bei schöner Witterung bewegte sich die Gruppe über Schleichwege relativ flott nach Größköllnbach und düste über zahlreiche Kurven und Steigungen bis zur Isarüberquerung in Gottfrieding. Nun ging es wieder Isarabwärts am Kamm des Isartals bis nach Landau, wo der erste Tankstopp eingelegt wurde und sich bei einem Roller technische Probleme zeigten, die allerdings dank unserer begnadeten Schrauber ohne große Schwierigkeiten in kürzester Zeit behoben wurden.

Nach erfolgter Reparatur ging es wieder entlang der Isarauen bis der Wespenschwarm unter großem Hallo über die Stadtplätze von Plattling und Deggendorf knatterte. Da nach zweieinhalb Stunden Fahrzeit sich bei ein paar Piloten Hungeranzeichen zeigten, wurde unmittelbar der Klosterwirt in Metten als Rastplatz angesteuert. Bei einer deftigen Brotzeit und bayerischer Blasmusik wurde noch angeregt über die ein oder anderen Umbauten an den Rollern gefachsimpelt.

Anschließend fuhren die Vespafreunde wieder entlang der Donau in Richtung Straubing zurück. Alles in allem eine schöne Largeframe – Ausfahrt , die bei manchen Lust auf mehr gemacht hat. Die nächste Isartal – Ausfahrt kommt bestimmt.

Markus Stöcker

01. Mai 2013  Tag der Vespa Joint-Venture-Tour „Fuffi meets Largeframe“

„Fuffi meets Largeframe“  unter diesem Motto stand die Ausfahrt am 01. Mai 2013 anlässlich zum Tag der Vespa. Die Vespafreunde Straubing luden im Vorfeld befreundete Gleichgesinnte aus Regensburg, Landshut und Straubing ein, die dem Aufruf der Straubinger folgten.  

Nach einem Gruppenfoto vor dem Straubinger Stadttheater aufgestellt, knatterten die 24 Vespas bei herrlichstem Sonnenschein und weißblauem Himmel auf die 110 Kilometer lange Rundfahrt. Auf gemütlichen Nebenstraßen rollerten wir in zügigem Tempo nach Kirchroth, Pondorf, Hofdorf und Wörth an der Donau wo sich 8 weitere Vespisti unserem Konvoi anschlossen.

Weiter ging es über Tegernheim, Schwabelweis nach Grünthal und Fußenberg nach Regenstauf, wo wir bereits von mehr als 20 Vespisti des Vespaclubs sowie von Loris Bordin, Besitzer der Eisdiele sehnsüchtig erwartet wurden. Teilnehmern einiger Ausfahrten aus vergangen Jahren war ja Loris bereits bestens durch seine Gastfreundschaft  bekannt. So ließ er es sich auch dieses Mal nicht nehmen, die Vespafreunde aus dem gesamten mittelbayerischen Raum mit gekühltem Prosecco Spritz, Knabbereien, leckerem Eis, Tiramisu sowie Cappuccino und Espresso zu verwöhnen.

Wir hatten alle wieder jede Menge Spaß, fachsimpelten, tauschten Neuigkeiten rund um die Vespa und anstehende, gemeinsame Treffen aus. Nachdem wir unseren riesen Vespafan Loris seinen „Italien Dream“ – eine Vespaparade vor seiner Eisdiele - erneut erfüllten, verabschiedeten wir uns von den Freunden aus Regensburg.

Gegen 16.30 Uhr rollerten wir dann auf ruhigen, wunderschönen, kurvigen Nebenstraßen über Lichtenberg, Oberlichtenwald, Donaustauf zurück auf die Weinroute und weiter über  Wiesent, Pfatter, Gmunder Au entlang der Donau zurück nach Straubing.

In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, genossen die Vespisti in der wärmenden Frühjahrssonne im heimischen Garten einen Espresso, bevor sie bevorstehende Heimfahrt antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Stammtische.

Jürgen Weber

04. – 05.Mai 2013: Vespafreunde auf „Zeitreise“

„Back to the roots“ - unter diesem Motto stand die diesjährige zweitägige Ausfahrt der Vespa-Enthusiasten aus Straubing. Es ging zurück in die Anfänge der Urlaubskultur, als die Vespa-Urväter mit Zelt oder im Matratzenlager Urlaub machten. Genau ihnen wollten es die Blechrollerfreunde bei ihrer zweitägigen Ausfahrt durch den Vorderen Bayerischen Wald gleichmachen.

Pünktlich und mit vollgetankten Vespen trafen sich am Samstag, den 04. Mai 2013 bei strahlendem Sonnenschein und weißblauem Himmel um 10 Uhr Vormittag knapp vierzig Blechrollerfreunde um zwei Tage in der Vergangenheit zu schwelgen. Die jüngsten Teilnehmer waren zwischen fünf und elf Jahren und rollterten als Sozius oder im Beiwagen ihrer Eltern mit und der älteste, jung gebliebene, stolze 78 Jahre. Auspuff an Auspuff tuckerte der Vespenschwarm im gemütlichen Zweitakt über Steinach, Falkenfels und Wiesenfelden nach Wullendorf, wo die Vespafreunde ihr Quartier aufschlugen. Nachdem man sich mit leckeren Grillspezialitäten gestärkt hatte, ging es auf kurvenreichen Nebenstraßen über Wetzelsberg, Gossersdorf, Rattenberg nach Neurandsberg zur Burgruine, bevor dann jeder Vespafahrer sein Fahrtalent bei einem Geschicklichkeits-Parcours gemäß der Ausschreibung zur deutschen Vespa-Turnier-Meisterschaft unter Beweis stellen konnte. Ob Spurbrett, Kreisel, Slalom oder das Durchfahren eines Tores mit einer Gesamthöhe von nur 1,40 Metern – jedes Hindernis forderte die Teilnehmer, wobei auch die Geschwindigkeit nicht außer Acht gelassen werden durfte. Als Sieger der schnellsten Runde sowie mit den wenigsten Fehlerpunkten sicherte sich Manfred Bremm den ersten Platz. Der Zweite, mir nur 1,5 Sekunden Rückstand, ging an Thomas Sparrer, dicht gefolgt von Jens Kast.

Die Abfahrt zum Nightdrive mit Abendessen verzögerte sich um eine knappe halbe Stunde, aufgrund eines plötzlichen Gewitters mit stark einsetzenden Regenschauer und Hagel. Bei den Wirtsleuten Steudl in Heilbrunn angekommen, wurden die Straubinger in gewohnt bayerisch-sympathischer Art empfangen und mit herzhaft schmeckenden Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt. Kurz nach eintreten der Dämmerung rollerte der Vespenschwarm zurück zum Quartier um in geselliger Runde einen schönen, unvergesslichen Abend bei heißen Benzingesprächen und Spielen bei denen Fingerspitzengefühl gefragt war, zu verbringen.

Am Sonntagmorgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, sowie frischen Weißwürsten und Brezen starteten die Blechrollerfreunde in Teams zur Schnitzeljagd in die wunderschöne, nähere Umgebung. Das Team „Kotflügelverbeuler“, das sich aus Sabine Holibka mit Kindern und Jens Kast zusammensetzte, beantworteten alle Fragen der Rally richtig und erhielten somit den ersten Preis. Rudi Meyer und Christian Stock, glänzten durch ihren Einsatz und erkämpften sich den zweiten Rang. Ein weiteres  Team, das auch noch einen Platten während der Rally fuhr, erreichte zwar den dritten Platz, wurden allerdings „disqualifiziert“, da sie trotz mehrmaligen Ermahnens verbotener Weise versuchten, die Antworten mit Hilfe des Internets zu beantworten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen rollerten die Freunde des italienischen Bleches zurück nach Straubing, wo sich der Konvoi in alle Himmelsrichtungen auflöste.

Die 2-Tagesfahrt war nach dem Anrollern im April und dem Tag der Vespa am 01. Mai ein weiteres Highlight dieser Saison. Es freut mich sehr, das erneut viele Vespabegeisterte, ob jung oder alt dem Aufruf der Vespafreunde Straubing folgten und bei der dritten Auflage der 2-Tagestour mit dabei waren. Mein besonderer Dank gilt all denjenigen, die bei den Vorbereitungen im Vorfeld bereits mitwirkten, Carola für den tollen Tipp der Unterkunft sowie für den leckeren Salat und Kuchen, Andreas Zanner, der mit mir zusammen die Streckenführung im Vorfeld plante sowie abrollerte, den Streckenposten Andreas und Tom, die für unsere Sicherheit auf der Straße sorgten und uns mit Grillspezialitäten verköstigten, sowie Ina, die uns mit röstfrischem Kaffee aus der Espressobine verwöhnte. Vielen Dank an alle, die wieder dabei waren, um mit uns zwei Tage in der Vergangenheit unserer Vespa-Urväter zu schwelgen und uns die ganzen 225 Kilometer begleiteten.

Es würde mich sehr freuen, wenn wir auch nächstes Jahr die Blechrollerfreunde aus Landshut, Regensburg und Kehlheim wieder als Freunde in Straubing begrüßen dürften, um eine weitere Tour abhalten zu können. Ich freu mich auf ein baldiges Wiedersehen bei den in wenigen Tagen stattfindenden Vespa Alp Days, dem Vespa-Treffen in den Alpen sowie der am Wochenende darauffolgenden 3-Seen Rundfahrt in Toblach und der 18. Bruder Straubinger Classic. Bis dahin wünsche ich allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt.

Jürgen Weber 

21.04.2013: Anrollern 2013 - Burgstürmer Tour

Am 21.04.2013 war es endlich wieder so weit. Die Vespafreunde Straubing konnten mit einer Woche Verspätung doch noch „Anrollern“. An diesem Samstag spielte der Wettergott mit und ließ einen weißblauen Himmel über dem Gäuboden erstrahlen.

Das Motto der diesjährigen Tour lautete: „Burgstürmer Tour“. Gemeinsam werden wir die Burg Falkenstein „erstürmen“. Über 40 Roller aus der Region kamen zusammen und pünktlich um 11 Uhr setzten sich die Vespas in Bewegung - zumindest die meisten. „Leoni“ - eine unserer rassigen Italienerinnen – konnte erst durch Transplantation einer neuen Zündkerze zur Weiterfahrt bewegt werden.

Nun ging es gemeinsam auf wenig befahrenen Straßen durch die Donauauen und den vorderen bayerischen Wald Richtung Falkenstein. In fuffitauglicher Geschwindigkeit und sicher geführt durch unsere Tourguides erreichten wir Wiesenfelden. Dort erwarteten uns bereits weitere 8 Vespisti von befreundeten Clubs aus Abensberg und Regensburg. Sabine in ihrem Vespaservicemobil sorgte für die mottogerechte Versorgung der hungrigen Meute. Zur Stärkung gab es „Burg-er Semmeln“, „Burg-er Fruchtgummis“ und Getränke mit der „Burg“ auf dem Etikett.

Nach erfolgter Stärkung setzte sich der „Vespen-Schwarm“ wieder in Bewegung und „vespa-pa-pa-pa-te“ weiter Richtung Falkenstein. Auf teils engen Wegen erstürmten wir die Burg Falkenstein und nach Durchfahren des Burgtores besetzen über 50 Vespisti den Burghof. Während sich der größere Teil der Fahrer auf der sonnigen Terrasse entspannte, ließ sich ein anderer durch einen urigen Führer die Burganlage zeigen. Die Burg selbst thront 60 Meter über dem Talkesselauf auf einem Granitkegel und ermöglicht den herrlichen Blick auf einen der größten und schönsten Natur- und Felsenparks Bayerns. Die Führung ging durch liebevoll erhaltene Räume und Säle auf mehrere Etagen. Bezeichnender Weise folgte auf das Hochzeitszimmer, in dem standesamtlich getraut wird, die Folterkammer. Ein Schelm der Böses dabei denkt ….. Beendet wurde der Rundgang auf der Aussichtsplattform des Burgturmes, von wo aus wir einen traumhaften Blick über die Täler und Berge des Bayerischen Waldes genießen konnten.


Gestärkt und von der „Geschichte durchdrungen“ formierten wir uns noch für ein Gruppenfoto, bevor wir wieder Richtung Heimat aufbrachen. Das Knattern der Motoren und blauer Rauch erfüllte den Burghof bevor das Zeichen zum Start gegeben wurde. Der Rückweg verlief ähnlich positiv wie die Hinfahrt. Teils auf bekannten, teils auf neuen Strecken rollerten wir Richtung Straubing. Bei einem der Teilnehmer fuhr allerdings der Pannenteufel mit. Am Ende der Schlange blieb der Roller stehen und wurde leider abgehängt. Eskortiert von zwei Vespas wurde Hercules nach Hause begleitet und soll mittlerweile auch wieder funktionieren.

Nach einem erlebnisreichen Tag endete die „Burgstürmer-Tour“ in Parkstetten an der Eisdiele, wo das Event mit dem ein oder anderen Eisbecher oder italienischen Heißgetränk abgerundet wurde. Rückblickend hatten wir wieder eine hervorragend geplante Veranstaltung – hier der ausdrückliche Dank an die Organisatoren – mit super Wetter, schönen Strecken und viel Spaß. Besonderen Dank verdient auch Sabine, die nicht nur stundenlang „Burg-er“ gebraten und das Catering sicher gestellt, sondern auch mit dem Vespa-Servicemobil und scharfem Fotoapparat die Ausfahrt begleitet hat. Auch unseren Tourguides gebührt unser Dank, die wie immer für die Sicherheit an Kreuzungen und Einmündungen gesorgt haben.

Wer nun will, kann sich auf der Bildergalerie der Vespafreunde Straubing oder auf Facebook die schönsten Momente der „BurgstürmerTour“ noch einmal ansehen.

Jürgen Weber

13. April 2013  Scooter Custom Show in Landsberg

Die Inhaber des “SIP Scootershops” in Landsberg ließen eine Veranstaltung, die es zuletzt im Jahr 1997 in Landsberger gab, erneut aufleben. Ein Treffen Gleichsinnter der italienischen Kultmarke unter dem Motto „Scooter Custom Show“

Den mehr als 1500 Besuchern aus aller Herren Länder wurde an diesem Samstag Nostalgie pur geboten. Auch zwölf Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing machten sich auf den Weg nach Oberbayern, um die Veranstaltung zu erleben und Freunde zu treffen. Pünktlich um 12.00 Uhr öffneten die Türen der Speed-Kart Halle und gaben den Weg für die Ausstellung sowie den Teilemarkt frei. Vespas aus allen Epochen der Entstehungsgeschichte, Lambrettas aus italienischer und deutscher Produktion, aber auch seltene Raritäten wie Kroboth, Mammut oder Venus aus Donauwörth waren die Stars in der Halle.

Neben chromblitzenden Gran Sport und Hoffmann Modellen der 50er und 60er Jahre waren auch einige seltene Vespa 400 Fahrzeuge sowie Rennfahrzeuge, schlammbespritzte Crossmodelle und sehenswerte Customprojekte zu bewundern. Vom Harley-Stil hat sich offensichtlich der griechische Designer Chris Coftis inspirieren lassen, ein weiterer Enthusiast ließ sich beim Umbau seiner Vespa von der amerikanischen SpongeBob Zeichentrickfigur inspirieren.

Insgesamt waren 116 Roller in der Ausstellungshalle zu bewundern, die am Ende der Veranstaltung von einer internationalen Jury in verschiedenen Kategorien prämiert wurden.

Auch im Puncto Rahmenprogramm war einiges an diesem Samstag geboten. Während DJ Toni la Rocca die Plattenteller zum Glühen brachte, konnte man Airbrushlegende Marcus Pfeil aus Österreich bei der Arbeit beobachten.

Für das leibliche Wohl war im Outdoorbereich, wo sich auch der private Teilemarkt befand, bestens gesorgt. Wer mit seinem Roller angereist war und wissen wollte, wie viele Pferdestärken dieser tatsächlich unter der Sitzbank hat, hatte die Möglichkeit dies am Leistungsprüfstand in Erfahrung zu bringen. Die Leistungsnase ganz vorn hatte am Ende der italienische Rennfahrer Stefano Scauri, dessen Roller mehr als 47PS auf das Hinterrad drückte.

Die Besucherzahl erhöhte sich am frühen Nachmittag deutlich, so dass es im gesamten Bereich der Ausstellungshalle von Blechrollerbegeisterten nur so wimmelte. In gemütlicher Runde wurden Neuigkeiten und Wissenswertes ausgetauscht und gemeinsam anstehende Unternehmungen geplant. Gegen 17 Uhr erfolgt die Prämierung der ausgestellten Fahrzeuge und die von den Besuchern mit starkem Beifall begleitet wurde, bevor es dann zum gemeinsamen Feiern auf den Nighter ging.

Jürgen Weber

16. 02. 2013 Besuch eines Vespamuseums mit klassischen Vespas und Raritäten in Schärding

Am 16.02.2013 machten sich 14 Vespafreunde auf nach Schärding um die vespafreie Zeit durch den Besuch des dortigen Vespamuseums zu verkürzen. Dort stießen noch fünf Vespisti aus Braunau und vier weitere Mitglieder des Vespaclubs Regensburg dazu. Auch Rudi Scheitler aus Wels, der das Online Magazin rollerszene.at sein Eigen nennt und über die Rollerszene in Deutschland und Österreich berichtet, folgte der Einladung von Jürgen Weber.

Das Museum liegt direkt am Inn im ältesten noch erhaltenen Gebäude Schärdings, dem ehemaligen Salzstadl. Über dem Eingang hängt prominent eine rote „Fuffi“ und stimmt die Besucher auf die Ausstellungsstücke im Inneren ein. Hinter der gläsernen Tür empfängt uns als erstes der Wappenroller der Vespafreunde - eine „Lampe unten“ im O-Lack, Baujahr 1953 - besser hätte man es gar nicht inszenieren können.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Betreiber Arno Hoffmann und Heinrich Hülser konnten wir ausgiebig durch die Ausstellung schlendern, sowie die im Keller befindliche Werkstatt besichtigen. Der offene Ausstellungsraum ist mit viel Liebe zum Detail dekoriert und die Ausstellungsstücke sind entsprechend in Szene gesetzt.

Vom O-Lack Roller über restaurierte Exemplare bis hin zu Themenrollern wie ein „Rat-Roller“, mit bis auf das Blech abgeschliffener Karosserie, ist alles vorhanden. Gestärkt haben wir uns dann noch landesgemäß bei einer Tasse Cappuccino oder Espresso. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei Smallframes, als da wären einige 50er der ersten Jahre mit Rundlichtlenker, einige rare Super Sprint Modelle bis hin zu mehreren 125 Primavera bzw. ETS.

Vervollständigt wird die Sammlung durch ausgewählte Wide- und Largeframe Roller, wie z. B. eine GS, eine Sprint, der schon erwähnten „Lampe unten“ und einer ACMA aus den 50er Jahren, deren Patina und Aufkleber von einer bewegten Geschichte erzählen. Sie ist der Beweis, dass man auch mit 4,5 PS Europa von Nord bis Süd und von Ost bis West bereisen konnte. Vermutlich waren die Vokabel Stress, Hektik oder „Burn out“ damals noch nicht in den Sprachgebrauch eingesickert.  

Am Ende der Besichtigung gab es noch einen herzlichen Abschied. Die Vorfreude auf die ersten Ausfahrten mit unseren Rollern wurde mit diesem Besuch definitiv angeheizt.

Nach einem kurzen Fußweg in die Altstadt von Schärding kehrten wir noch in das „Wirtshaus zum Bums´n“ ein. In uriger Wirtshausatmosphäre, bei dem ein oder anderen Zwickl- oder Weizenbier und gestärkt durch österreichische Spezialitäten war noch ausreichend Zeit die aktuellen Vespaprojekte, die Erinnerungen an vergangene Ausfahrten und die Vorfreude auf kommende Events ausgiebig auszutauschen und zu diskutieren. Gegen 18:00 Uhr starteten wir wieder Richtung Straubing, um uns dann am Hagen voneinander zu verabschieden. Jetzt bleibt nur noch die Fotos ins Netz zu stellen und auch die anderen Vespafreunde, die nicht dabei sein konnten, an diesem schönen Tag teilhaben zu lassen.

Christian Stock

22. Februar 2013: Jahreshauptversammlung der Vespafreunde Straubing

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder der Vespafreunde Straubing zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Vereinsvorsitzender Jürgen Weber konnte auf eine ereignisreiche Saison zurückblicken.

Mehr als zwanzig Veranstaltungen standen in der vergangenen Saison auf dem Programm. Höhepunkt dürfte die Reise von sechs Vereinsmitgliedern zu den Vespa World Days nach London gewesen sein. Aber auch weitere Veranstaltungen im In- und Ausland wurden zahlreich angerollert. Bei den bereits zur Tradition gewordenen An- und Abrollern konnten mehr als vierzig Vespisti begrüßt werden. Die von den Vespafreunden organisierte Scootervista war auch bei ihrer zweiten Auflage ein großer Erfolg. Über 200 Freunde der italienischen Kultmarke besuchten Straubing aus nah und fern um ihre Schmuckstücke den Besuchern zu zeigen.

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Neubesetzung des 2. Vorstandes. Der bisherige Amtsinhaber Jürgen Meier stellte sich aus Zeitgründen nicht mehr zur Wiederwahl. Andreas Zanner, der bereits als 2. Kassier die Vorstandsriege verstärkte, wurde einstimmig zum 2. Vorsitzenden gewählt und unterstützt nun Jürgen Weber bei der Vereinsarbeit. Neu gewählt wurde Christian Stock als 2. Kassier. Abschließend dankte Weber dem scheidenden Vorstandsmitglied für sein jahrelanges Engagement.

In der Vorschau auf die kommende Vespa Saison stellte man schnell fest, dass sie der letzten in nichts nachstehen würde. Gemeinsame Fahrten nach Zell am See oder zur drei Seen Rundfahrt nach Südtirol, sowie eine Vielzahl kleinerer Touren im bayerischen Raum sind, neben einer 2-tägigen Bayerwaldtour schon fix eingeplant. Da verwundert es nicht, dass seit der Gründung des Vereins die feste Mitgliederzahl der Vespafreunde auf fast fünfzig Blechrollerliebhaber gestiegen ist und man sich durch das Ausrichten und Besuchen von mehreren Veranstaltungen in der Szene einen Namen gemacht hat, sowie in der überregionalen Fachpresse häufig vertreten ist.

Höhepunkt dieser Saison dürfte die 1. German Vespa Rally sein, deren Teilnehmerzahl auf sechzig begrenzt ist und dieses Jahr erstmals in Deutschland ausgetragen wird. Es handelt sich dabei um eine touristische Gleichmäßigkeitsfahrt, die  bisher fast ausschließlich in Italien ausgetragen wurde. Nur Monaco (2008) und Österreich (2011/2012) machten bisher eine Ausnahme. Der Deutsche Dachverband hat die Austragung den Vespafreunden Straubing übertragen und somit ist Start und Ziel am 27. und 28. Juli jeweils in Straubing. Mit viel Engagement werden die Vespafreunde vom 06. bis 08. September 2013 die dritte Auflage ihrer erfolgreichen Scootervista in der Tafernwirtschaft in Straubing veranstalten. Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung sind bereits in vollem Gange und die Besucher dürfen sich nicht nur auf eine Vespa Ausstellung, sondern auch auf den vereinseigenen Vespa-Art-Shop und auf eine Sonderausstellung erlesener Liebhaberstücke der 50er und 60er Jahre freuen. Wer sich für den Club interessiert und im Besitz eines Blech- und Schaltrollers ist, der ist beim Anrollern mit Vespapicknick am 20. April 2013 oder einem der vielen anderen Termine herzlich willkommen. Nähere Informationen hier auf der Homepage unter Termine.

Jürgen Weber

25. Januar 2013: Bowlingstammtisch: Meister der Kugel ermittelt

Wie fast jeden Januar wird das neue Vereinsjahr mit einem Bowlingstammtisch eingeläutet, den die Mitglieder unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten sehen. Die einen frönen einer längst vergessenen Leidenschaft und freuen sich, wenn sie mit jedem Kugelschub besser werden und zwischendurch mal die Neun versenken.  

Die anderen sind von Eifer und Siegeswillen gezeichnet und wollen um jeden Preis auf das Stockerl mit den besten Bowlern. Und dann sind da noch die Dritten, die den Kegelstammtisch dazu nutzen sich näher kennenzulernen, Gespräche über die im Winterschlaf liegenden Vespas zu führen oder sich einfach zu freuen, dass man mal in geselliger Runde mit den Mitgliedern einen Ratsch abhalten kann, ohne dabei auf seinen Sitzplatz fixiert zu sein. Eines ist jedoch allen gemein – die Freude am Beisammensein. So hat sich doch mittlerweile aus den Vespafreunden ein Verein gebildet, den nicht nur die Vespaleidenschaft verbinden, sondern die gegenseitige Wertschätzung und bei vielen sogar eine Freundschaft.       

Deshalb gönnte schlussendlich jeder Jens Kast, Jürgen Meyer und Karl-Heinz Scholze, dass sie die mit KUGELlagern ausgezeichneten besten Bowler des Abends waren. Konnte doch jeder auf einen in jeder Hinsicht erfolgreichen Abend im Sinne der Vespa“FREUNDSCHAFT“ zurückblicken.

Sabine Weber